TUM und SAP gründen „Initiative for Digital Transformation“

Forschungsplattform zum digitalen Wandel von Unternehmen
Die Technische Universität München (TUM) und SAP haben am Mittwoch die Gründung der „Initiative for Digital Transformation“ (IDT) bekannt gegeben. Die IDT ist als interdisziplinäre Forschungsplattform konzipiert, um jene Bedingungen zu untersuchen, unter denen Unternehmen das Potenzial des digitalen Wandels für sich ausschöpfen können. Ziel ist, innovative Geschäftskonzepte auf der Grundlage digitaler Technologien in allen Branchen zu fördern.

Die IDT vereint die Erfahrungen branchenführender Unternehmen aus der ganzen Welt, die sich auf dem Weg der digitalen Transformation befinden. Diese Unternehmen haben das Interesse, einen Einblick in ihre ganz eigenen Transformations-Wege zu geben und ihre Erfahrungen mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der IDT zu teilen. Diese Einblicke werden verdichtet, um branchenspezifische Handlungsempfehlungen für die digitale Transformation abzuleiten. Dies ermöglicht es den teilnehmenden Unternehmen, ihre individuelle Digitalisierungsstrategie weiterzuentwickeln.

Gründer der „Initiative for Digital Transformation“ sind Prof. Dr. Helmut Krcmar (Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der TUM) und Gerhard Oswald (Mitglied des Vorstandes SAP SE).

Als führender Anbieter von Unternehmenssoftware hilft die SAP Unternehmen unter anderem dabei, neue Möglichkeiten für Innovation und Wachstum durch digitale Transformation zu erschließen.

Die TUM zählt zu den besten Universitäten Europas. Spitzenleistungen in Forschung und Lehre, Interdisziplinarität und Talentförderung zeichnen sie aus. Der Forschungsansatz des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der TUM vereint soziale, technische und wirtschaftliche Perspektiven. Der Lehrstuhl analysiert und bewertet Informationssysteme und ihre Nutzung und fördert die Gestaltung nachhaltiger Innovationen, um die Bedürfnisse bestehender und zukünftiger Unternehmen zu lösen.

Werte schaffen Wert: Evening Session bei der „Class of 2017“

„An dem Tag, an dem Manager vergessen, dass eine Unternehmung nicht weiter bestehen kann, wenn die Gesellschaft ihre Nützlichkeit nicht mehr empfindet oder ihr Gebaren als unmoralisch betrachtet, wird die Unternehmung zu sterben beginnen.“ – Alfred Herrhausen

Die erste Evening Session der „Class of 2017“ fand am Montag, den 18. Mai, mit Herrn Sven H. Korndörffer zum Thema „Werte schaffen Wert“ statt. Korndörffer, Managing Director Corporate Communications der Aareal Bank und Vorstandsvorsitzender der Wertekommission – Initiative Werte Bewusste Führung e. V., liegt das Thema Werte besonders am Herzen, weswegen er sich seit bereits zehn Jahren in der Kommission ehrenamtlich engagiert. Doch auch bei der Aareal Bank lebt er nach diesen Grundsätzen. Enthusiastisch berichtete er von vielen Beispielen, wie wichtig Werte im Unternehmensalltag seien, um Wertschätzung für eigene Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzte zu zeigen. Solche Vorbilder, oder „weißen Schafe“, brauche die Gesellschaft. Die Wertekommission selbst definiert Vertrauen, Respekt, Verantwortung, Mut, Nachhaltigkeit und Integrität als ihre Kernwerte. Die Teilnehmer der „Class of 2017“ diskutierten angeregt über die eigenen Vorstellungen von Werten, auch im Zusammenhang mit der Bankenbranche. Als Quintessenz gab Korndörffer der Klasse mit, dass die Gewinn- und Verlustrechnung eines jeden Unternehmens nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich positiv ausfallen sollte.

Wir freuen uns, in Herrn Korndörffer ein wahrhaftig „weißes Schaf“ in der Bankenbranche gefunden zu haben und verweisen gerne an dieser Stelle auf die Webseite der Wertekommission für weitere Informationen.

Prof. Peus in der Süddeutschen Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung beschäftigte sich in ihrer Ausgabe vom 13. Mai 2015 mit dem Master of Business Administration, welcher die Tür zum Management gerade für diejenigen öffnet, die kein wirtschaftswissenschaftliches Fach studiert haben.

Bei der Wahl des richtigen MBA-Programms muss man sich zunächst mehrere Fragen stellen, beispielsweise ob man die Karriere für ein Vollzeitstudium eine Weile unterbrechen oder lieber das Studium neben dem Beruf absolvieren möchte. Auch die Frage, ob man einen MBA oder einen Executive MBA (in der Regel neben dem Job, für erfahrene Manager mit mehr Berufs- und meistens auch Managementerfahrung) studieren möchte, muss man im Vorherein klären. Beide Programme versprechen viele Netzwerk-Möglichkeiten, von denen die Teilnehmer profitieren.

Frau Professor Claudia Peus, Vice Dean Executive Education der TUM School of Management, berichtet der Süddeutschen Zeitung, dass der richtige Zeitpunkt für ein MBA-Studium nicht allgemein festzulegen sei. So möchten die Kandidaten, die zum nächsten Karriereschritt bereit sind, ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und ihr Netzwerk erweitern.

Im Folgenden wurde näher auf den Bewerbungsprozess an den Hochschulen eingegangen. An der Technischen Universität München umfassen die notwendigen Unterlagen unter anderem ein Motivationsschreiben sowie einen Aufsatz zu einem vorgegebenen Thema aus dem Bereich Führung. „Nach der Prüfung der Unterlagen wird der Bewerber zu einem Auswahlinterview eingeladen“, so Prof. Dr. Peus.

Start der Executive MBA „Class of 2017“

Am 13. Mai startet der 11. Jahrgang des Executive MBAs der TUM School of Management. Die „Class of 2017“ besteht aus Teilnehmern aus Deutschland, Europa, Asien und Südamerika und ist im Bezug auf die beruflichen und akademischen Hintergründe der Teilnehmer und Teilnehmerinnen sehr heterogen. Nach einem Kennenlerntag wird die „Class of 2017“ in ihrer ersten Präsenzphase bei einem Planspiel herausgefordert. Außerdem umfasst das Programm der ersten Präsenzphase den Einstieg in das Thema „Change Management“ sowie die erste Episode des Running Cases, der die Klasse während ihres gesamten Studiums begleiten wird. Zudem befassen sich die Teilnehmer mit dem Thema „Business Ethics“ und werden in einer Evening Session über Unternehmenswerte diskutieren.

Herzlich Willkommen, „Class of 2017“! Wir wünschen eine tollen Programmstart und eine spannende Zeit!

Stipendien für den Executive MBA

Für den kommenden Jahrgang unseres Executive MBAs (Start 13. Mai) konnten wir Partner für Stipendien gewinnen:

Unsere Gründungspartner Bertelsmann Stiftung, Heinz Nixdorf Stiftung und Daimler Fonds vergeben Teilstipendien (von jeweils bis zu 8.000 EUR) um eine heterogene Gruppenzusammenstellung sicher zu stellen.

Der Absolventenverein TUM Exectuive MBA Alumni e.V. vergibt ein Teilstipendium (bis zu 8.000 EUR) an Teilnehmer, die sich durch ein besonderes Engagement beim Netzwerkaufbau auszeichnen.

Das Bewerbungsformular für den Studiengang finden Sie auf unserer EMBA-Seite. Der Bewerbungsschluss ist am 31. März 2015. Die Stipendiumsunterlagen können Sie hier per Email anfordern.

Executive MBA „Class of 2016“ in St. Gallen

Unsere Executive MBA „Class of 2016“ verbrachte ihre achte Präsenzzeit am Executive Campus der HSG St. Gallen, mit Blick auf die Berge und den Bodensee.

Doch nicht nur die Aussicht, sondern auch das Programm war sehr abwechslungsreich und interessant. Inhaltliche Schwerpunkte lagen in dieser Präsenzzeit auf Finance & Accounting mit HSG Professor Dr. Klaus Möller und Dr. Felix Isbruch, sowie auf Marketing & Corporate Communications. Dieses Modul lehre Frau Dr. Ahlers, eingerahmt von zwei Evening Sessions. Herr Thomas Cueni sprach bei abendlichem Sonnenschein auf der Terrasse des Executive Campus zum Thema “Kommunikation und Marketing in regulierten Märkten”. Herr Christian Lawrence, Head of Group Communications der Munich Re, berichtete über den Einsatz von integrierter Kommunikation in seinem Betrieb.

Eingerahmt wurde die Woche in St. Gallen durch zwei Social Events: ein landestypisches Fondueessen sowie eine Stadtführung.

Die neunte Präsenzphase der Gruppe findet im Mai statt. Somit befindet sich die „Class of 2016“ im Endspurt ihres Executive MBA Studiums!

Weitere Informationen über den Executive MBA finden Sie hier.

Prof. Peus zum Thema Change Management

In der „Change Management Studie 2015“ definiert Capgemini drei Führungstypen, die bei jedem Change-Projekt eine Rolle spielen sollten. Laut Capgemini sind in allen erfolgreichen Projekten der Change Leader, der Change Manager sowie der Change Controller vertreten.

Professor Dr. Claudia Peus von der TU München bringt zugleich die Charaktereigenschaften in die Diskussion mit ein. In ihren Augen sind insbesondere Offenheit für Neues, Extraversion und Gewissenhaftigkeit die Eigenschaften, die eine gute Führungskraft ausmachen.

Über den nachstehenden Link gelangen Sie zu dem ausführlichen Artikel.

Geschäftsideen, akademisch geprüft

Die Süddeutschen Zeitung hat am 19.02.2015 einen Artikel mit dem Titel „Geschäftsideen, akademisch geprüft“ zum Thema MBA-Programme für Gründer veröffentlicht.

Hier wurde u.a. über Johannes von Hoyos berichtet. Er ist seit drei Jahren Unternehmer. Als studierter Historiker hat der Münchner eine Festanstellung aufgeben, um Frozen-Yogurt-Cafés zu eröffnen. Seit 2014 absolviert er parallel zum Unternehmensalltag nun das Executive MBA-Programm Innovation & Business Creation an der Technischen Universität München. Der Executive MBA in Innovation und Business Creation gehört zu den großen und etablierten MBA-Programmen für Entrepreneurship. Zahlen belegen, dass das Curriculum von Gründern geschätzt wird: In den vergangenen Jahren waren ungefähr gleich viele Gründungsinteressierte wie Angestellte unter den Teilnehmern. Seit 2008 haben 130 Teilnehmer das Programm abgeschlossen, 50 Unternehmen sind in der Folge gegründet worden. Jedes Jahr bemühen sich Start-ups erfolgreich um Investoren.

„Ich nehme so das für mich beste Angebot. Business Model Design und Unternehmenswachstum zum Beispiel sind essenzielle Themen für Unternehmer, die nur in diesem Thema: Forschungs- und Hochschulpolitik spezialisierten MBA derart stark integriert sind. Die MBA-Standard-Inhalte sind ohnehin enthalten.“, so von Hoyos.